Fotowettbewerb: Ich bin eine Nikon

Ein Freund hat mich kürz­lich auf den aktu­el­len Foto­wett­be­werb “Ich bin…” von Nikon auf­merk­sam gemacht. Ziel ist es mit dem eige­nen Bild und dazu pas­sen­den Spruch mög­lichst vie­le Votes zu sam­meln, und so in die Top 100 End­aus­wahl der Nikon-Jury zu kom­men. Die bes­ten 50 erhal­ten einen Preis von Nikon.

Ich bin erstaunt welch gro­ßen Zuspruch der Wett­be­werb fin­det. Inner­halb der letz­ten fünf Minu­ten wur­den über 30 neue Bei­trä­ge ver­öf­fent­licht, die man in der Wett­be­werbs-Gale­rie anschau­en kann. 

Neben unkrea­ti­ven Vor­schlä­gen wie “Ich bin ich” oder “Ich bin Nikon”, fin­det man auch vie­le lus­ti­ge und inter­es­san­te Bei­trä­ge. Hier wel­che, die ich beson­ders gut finde:

Deutsches Museum Monochrom

Nach dem Daten­fi­as­ko vor zwei Tagen, habe ich mich wirk­lich sehr über die wie­der­her­ge­stell­ten Fotos vom Deut­schen Muse­um gefreut. Die Fotos konn­te ich von mei­ner “for­ma­tier­ten” Spei­cher­kar­te wie­der­her­stel­len, wobei ich neben­bei gelernt habe: Nikon for­ma­tiert nicht wirk­lich. Zum Glück, in die­sem Fall.

Hier noch­mal der Ori­gi­nal­ar­ti­kel zum Deut­schen Muse­um.

Und nun eini­ge der Bil­der, die ich wie­der­her­stel­len konnte:

Besuch im Deutschen Museum

Vor weni­gen Tagen war ich im Deut­schen Muse­um auf der Muse­ums­in­sel in Mün­chen. Das ist ein wah­res Män­ner-Para­dies, da die Aus­stel­lun­gen gigan­tisch und inter­es­sant auf­ge­baut sind. Schö­ne Frau­en sind zwar nicht The­ma im Muse­um, lau­fen bei dem Aus­maß aber auch herum. ;)

Ursprüng­lich woll­te ich mei­ne Tour durchs Muse­um schon am Vor­tag machen, doch hat­te ich nicht dar­an gedacht den Akkustand der Kame­ra zu über­prü­fen. Anfän­ger­feh­ler. Mei­ne D90 muss ich aber so der­ma­ßen sel­ten auf­la­den, dass ich es gar nicht gewohnt bin den Akku mehr­mals die Woche auf­zu­la­den. Das wer­de ich nach die­ser Erfah­rung ändern. Trotz­dem habe ich das Gefühl, dass die D90 unglaub­lich genüg­sam im Strom­ver­brauch ist. Nun aber zum Museum.

Das Deut­sche Muse­um ist das größ­te und inter­es­san­tes­te Muse­um das ich je gese­hen habe. Eine Viel­zahl von tol­len Aus­stel­lun­gen, Son­der­aus­stel­lun­gen und Vor­füh­run­gen. Um über­haupt ein­mal über­all lang gelau­fen zu sein, braucht man einen hal­ben Tag. Die gro­ßen Dampf­ma­schi­nen und Wind- und Was­ser­rä­der in der Aus­stel­lung “Kraft­ma­schi­nen” waren ein tol­ler Anfang. Die gigan­ti­sche Luft­fahrt­hal­le topp­te die gro­ßen Maschi­nen aber bei wei­tem. Von ers­ten Segel­flug­ver­su­chen bis zu Mari­ne-jets; alles in Echt­grö­ße und, wenn mög­lich, im Ori­gi­nal. Je höher man in der Hal­le kommt, des­to mehr gehts auch um Raum­fahrt — logisch. Ich dach­te das könn­te nicht getoppt wer­den, aber weit gefehlt: Die Aus­stel­lung “Berg­bau” ist in den Kel­ler­ebe­nen des Museums.

Je tie­fer man kommt des­to mehr Unter­ta­ge-fee­ling kommt auf. Der Geruch ändert sich, das Gemäu­er ver­schwin­det irgend­wann und wird zu blan­kem Stein. Die Beleuch­tung ändert sich, es sind viel weni­ger Men­schen unter­wegs. Ich habe mich wirk­lich wie im Berg­bau gefühlt, so per­fekt war das gan­ze insze­niert. Damit man sich in den Gän­gen nicht ver­läuft führt ein Weg durch die gan­ze Aus­stel­lung. Man geht hoch und her­un­ter, und je wei­ter man geht, des­to moder­ner wer­den die ein­ge­setz­ten Maschi­nen. Allein das Berg­werk hat mich bestimmt eine hal­be Stun­de gekos­tet — die es in jedem Fall wert war!
Beson­ders beein­druckt hat mich außer­dem die Hoch­span­nungs­vor­füh­rung, bei der ver­schie­de­ne phy­si­ka­li­sche Phä­no­me­ne, wie der Fara­day­sche Käfig oder Blitz­ab­lei­ter mit künst­lich erzeug­ten Blit­zen getes­tet wur­den. Laut, hell, sehr interessant.

Ich könn­te noch ewig schrei­ben und schwär­men, doch da zei­ge ich doch lie­ber ein paar Bilder…

Schlosspark Nymphenburg

Vor ein paar Tagen war ich im Park von Schloss Nym­phen­burg, in Mün­chen. Es däm­mer­te schon, die Schwä­ne und Enten waren gera­de dabei sich zu put­zen und die letz­ten Son­nen­strah­len, die über das Schloss­dach hin­weg schie­nen, zu genießen.

Sowohl das Schloss als auch der Park drum her­um ist dafür, dass es direkt in Mün­chen liegt, rie­sig. Da muss der Bau­herr, Kur­fürst Fer­di­nant, sei­ne Frau schon sehr geliebt haben. Immer­hin ist es sogar eines der größ­ten Konigs­schlös­ser Europas.

Der Abend war wun­der­bar. Mei­ne Beglei­tung und ich hat­ten viel Spaß, das Wet­ter war erst­klas­sig und die Schwä­ne über­ra­schend zutrau­lich. Der Park war sehr gepflegt und nicht von Men­schen­mas­sen über­lau­fen. Ein sehr idyl­li­scher Ort in München.

Am meis­ten haben mich jedoch, neben mei­ner Beglei­tung, die Enten und Schwä­ne inter­es­siert. Ich bin es von Schwä­nen gewohnt, dass sie sofort anfan­gen zu fau­chen, wenn man sich ihnen bis auf fünf Meter nähert. Die­se hät­te man wahr­schein­lich strei­cheln können ;).

Hier ein paar Eindrücke…