Deutsches Museum Monochrom

Nach dem Daten­fi­as­ko vor zwei Tagen, habe ich mich wirk­li­ch sehr über die wie­der­her­ge­stell­ten Fotos vom Deut­schen Muse­um gefreut. Die Fotos konn­te ich von mei­ner “for­ma­tier­ten” Spei­cher­kar­te wie­der­her­stel­len, wobei ich neben­bei gelernt habe: Nikon for­ma­tiert nicht wirk­li­ch. Zum Glück, in die­sem Fall.

Hier noch­mal der Ori­gi­nal­ar­ti­kel zum Deut­schen Muse­um.

Und nun eini­ge der Bil­der, die ich wie­der­her­stel­len konn­te:

Besuch im Deutschen Museum

Vor weni­gen Tagen war ich im Deut­schen Muse­um auf der Muse­ums­in­sel in Mün­chen. Das ist ein wah­res Män­ner-Para­dies, da die Aus­stel­lun­gen gigan­ti­sch und inter­es­sant auf­ge­baut sind. Schö­ne Frau­en sind zwar nicht The­ma im Muse­um, lau­fen bei dem Aus­maß aber auch her­um. ;)

Ursprüng­li­ch woll­te ich mei­ne Tour durchs Muse­um schon am Vor­tag machen, doch hat­te ich nicht dar­an gedacht den Akku­stand der Kame­ra zu über­prü­fen. Anfän­ger­feh­ler. Mei­ne D90 muss ich aber so der­ma­ßen sel­ten auf­la­den, dass ich es gar nicht gewohnt bin den Akku mehr­mals die Woche auf­zu­la­den. Das wer­de ich nach die­ser Erfah­rung ändern. Trotz­dem habe ich das Gefühl, dass die D90 unglaub­li­ch genüg­s­am im Strom­ver­brauch ist. Nun aber zum Muse­um.

Das Deut­sche Muse­um ist das größ­te und inter­es­san­tes­te Muse­um das ich je gese­hen habe. Eine Viel­zahl von tol­len Aus­stel­lun­gen, Son­der­aus­stel­lun­gen und Vor­füh­run­gen. Um über­haupt ein­mal über­all lang gelau­fen zu sein, braucht man einen hal­ben Tag. Die gro­ßen Dampf­ma­schi­nen und Wind- und Was­ser­rä­der in der Aus­stel­lung “Kraft­ma­schi­nen” waren ein tol­ler Anfang. Die gigan­ti­sche Luft­fahrt­hal­le topp­te die gro­ßen Maschi­nen aber bei wei­tem. Von ers­ten Segel­flug­ver­su­chen bis zu Mari­ne-jets; alles in Echt­grö­ße und, wenn mög­li­ch, im Ori­gi­nal. Je höher man in der Hal­le kommt, desto mehr gehts auch um Raum­fahrt — logi­sch. Ich dach­te das könn­te nicht getoppt wer­den, aber weit gefehlt: Die Aus­stel­lung “Berg­bau” ist in den Kel­le­r­e­be­nen des Muse­ums.

Je tie­fer man kommt desto mehr Unter­ta­ge-fee­ling kommt auf. Der Geruch ändert sich, das Gemäu­er ver­schwin­det irgend­wann und wird zu blan­kem Stein. Die Beleuch­tung ändert sich, es sind viel weni­ger Men­schen unter­wegs. Ich habe mich wirk­li­ch wie im Berg­bau gefühlt, so per­fekt war das gan­ze insze­niert. Damit man sich in den Gän­gen nicht ver­läuft führt ein Weg durch die gan­ze Aus­stel­lung. Man geht hoch und her­un­ter, und je wei­ter man geht, desto moder­ner wer­den die ein­ge­setz­ten Maschi­nen. Allein das Berg­werk hat mich bestimmt eine hal­be Stun­de gekos­tet — die es in jedem Fall wert war!
Beson­ders beein­druckt hat mich außer­dem die Hoch­span­nungs­vor­füh­rung, bei der ver­schie­de­ne phy­si­ka­li­sche Phä­no­me­ne, wie der Fara­day­sche Käfig oder Blitz­ab­lei­ter mit künst­li­ch erzeug­ten Blit­zen getes­tet wur­den. Laut, hell, sehr inter­es­sant.

Ich könn­te noch ewig schrei­ben und schwär­men, doch da zei­ge ich doch lie­ber ein paar Bil­der…