Dezentralisierte Gelegenheitsarbeit im Internet: Das Gems Protokoll

Mil­lio­nen von Men­schen ver­die­nen Geld mit Gele­gen­heits­ar­beit im Inter­net, auch Crowd­wor­king genannt. Das sind ein­fa­che Auf­ga­ben, wie zum Bei­spiel das Beur­tei­len von Objek­ten in Fotos oder das Beschrei­ben von Gegen­stän­den. Meis­tens ist die­se Arbeit Teil eines grö­ße­ren Pro­jek­tes, für das hohe Beträ­ge aus­ge­ge­ben wer­den. Im Schnitt 500‑1500% zu viel. Trotz­dem wird man als Gele­gen­heits­ar­bei­ter sehr schlecht bezahlt. Also wo bleibt das vie­le Geld?

Das heutige Crowdworking Geschäft

Wie so oft, streicht ein Groß­teil des Gel­des der Ver­mitt­ler ein. Die größ­ten Ver­mitt­lungs-Platt­for­men für Online Gele­gen­heits­ar­bei­ten sind der­zeit Ama­zon Mecha­ni­cal Turk, Crowd­flower und Click­Wor­ker. Die­se Platt­for­men strei­chen einen Groß­teil des Gel­des ein, ohne dabei wirk­lich zum Ergeb­nis bei­zu­tra­gen. Das führt zu vie­len Pro­ble­men. Unter­be­zahl­te Mit­ar­bei­ter und über­höh­te Pro­jekt­kos­ten für Auf­trag­ge­ber sind nur eins davon. Hin­zu kommt, dass zur Gewähr­leis­tung von kor­rek­ten Ergeb­nis­sen, oft 5 bis 15 Mit­ar­bei­ter die glei­che Auf­ga­be erle­di­gen müs­sen. Die­se stark red­un­dan­te Arbeits­wei­se ist denk­bar inef­fi­zi­ent. Wei­ter­hin wol­len Mil­lio­nen von Men­schen auf der Welt mit­ar­bei­ten, haben aber kei­ne Mög­lich­keit dazu. Zum Bei­spiel, weil sie in einem Land leben, dass kei­nen Zugang zu einem vom Ver­mitt­ler akzep­tier­ten Kon­to bie­tet. Wie pre­kär die Situa­ti­on ist ver­deut­licht der Erfah­rungs­be­richt von Sebas­ti­an.mechanical-turk-gelegenheitsarbeit im internet

Der begriff Mecha­ni­cal Turk hat übri­gens nichts mit der Tür­kei zu tun. Er geht auf einen als intel­li­gent ver­kauf­ten Schach­com­pu­ter aus dem Jahr 1770 zurück. In Wirk­lich­keit war unter dem Tisch ein klein­wüch­si­ger Mann ver­steckt, der die Züge des “Com­pu­ters” gespielt hat.

Die Idee: Das Gems-Protokoll

Mit dem neu­en Gems-Pro­to­koll stel­len wir uns eine völ­lig neue Welt der Gele­gen­heits­ar­beit im Inter­net vor. Die Block­chain-Tech­no­lo­gie erlaubt dabei eine siche­re Auf­ga­ben­prü­fung und ver­läss­li­che Zah­lung, und ver­mei­det so die hohen Kos­ten für bis­he­ri­ge Ver­mitt­lungs-Platt­for­men. Mit­hil­fe von Bewer­tungs-Mecha­nis­men für die Mit­ar­bei­ter, kann die kor­rek­te Bear­bei­tung der Auf­ga­be gewähr­leis­tet wer­den, ohne dass meh­re­re Mit­ar­bei­ter die glei­che Auf­ga­be lösen müs­sen. Wei­ter­hin wer­den die Trans­ak­ti­ons­ge­büh­ren und Kon­to-Vor­aus­set­zun­gen durch die Bezah­lung in Gems auf ein Mini­mum redu­ziert. Das Gems-Pro­to­koll erlaubt jedem Men­schen mit einem Com­pu­ter und einer Inter­net­ver­bin­dung Teil die­ses Netz­werks zu wer­den. Sowohl als Auf­trag­ge­ber als auch als Mit­ar­bei­ter. Jeder kann das Gems-Pro­to­koll benut­zen.

Wer wie ich an die Idee glaubt, kann Gem Tokens kau­fen (ICO) und so in das Gems-Pro­to­koll und des­sen Ent­wick­lung inves­tie­ren. Die Gems-Ent­wick­ler haben sich ent­schie­den, nur sehr wenig Geld in Wer­bung zu inves­tie­ren, statt­des­sen mit­hil­fe des ICO Token Sys­tems mög­lichst vie­le Leu­te zu errei­chen und aus Über­zeu­gung zum Mit­ma­chen zu begeis­tern.

Mehr Infos unter www​.gems​.org und in der Gems-Tele­gram-Grup­pe