Festbrennweite vs. Zoomobjektiv

Neben Objek­ti­ven mit Fest­brenn­wei­ten gibt es Zoom­ob­jek­ti­ve wel­che eine varia­ble Brenn­wei­te haben. Als Bei­spiel das NIKKOR 85 mm 1:1,4G und das NIKKOR 24–70 mm 1:2,8G.

Fest­brenn­wei­ten sind von der Kon­struk­ti­on her viel ein­fa­cher, da sich nur für den Fokus Linsen­ele­men­te bewe­gen müs­sen. Dar­aus resul­tie­ren die kom­pak­te­re Bau­wei­se, das gerin­ge­re Gewicht und die höhe­re Lichtstärke.

Mit Zoom­ob­jek­ti­ven ist man fle­xi­bler, muss dafür aber Kom­pro­mis­se ein­ge­hen. Höhe­re Abmes­sun­gen, mehr Gewicht, und gerin­ge­re Lichtstärke.

Wie so oft, hat bei­des sei­ne Daseinsberechtigung.
Möch­te man Fotos in völ­lig ver­schie­de­nen Auf­nah­me­si­tua­tio­nen auf­neh­men, sind Zoom­ob­jek­ti­ve von Vor­teil. Foto­gra­fiert man hin­ge­gen nur Por­traits oder benö­tigt maxi­ma­le Licht­stär­ke, so soll­te man zu Fest­brenn­wei­ten greifen.